TOP Ö 5.3: Medientechnik - Bestätigung einer Eilentscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Beschluss:

 

Der Verbandsgemeinderat Eisenberg beschließt einstimmig,

die Medientechnik im Feuerwehrgerätehaus wie beschrieben umzusetzen.

 

 

 

 


 

In Abstimmung mit der Feuerwehr und unserem Fachplaner für Elektrotechnik Herr Eisel wurde ein digitales Medienkonzept für das Feuerwehrgerätehaus erarbeitet.

 

OG-Unterrichtsraum

Grundlegend ist hier die Innenraumnutzung beizubehalten. Es ist wie bereits im Grundkonzept vorgesehen zur optimalen Nutzung der Räumlichkeit die Beleuchtung auszutauschen und für eine flexiblere Nutzung dimmbar zu gestalten, Schalter sowie Steckdosen auszutauschen und an der bekannten Position zu belassen.

 

Für die Nutzung der Räumlichkeiten sieht das Medienkonzept eine mehr mediale Nutzung vor. Der Unterricht soll hier mit zwei Touchscreen Monitoren, ebenso wie Whiteboard, gegebenenfalls Blueboard, abgehalten werden. Vorzusehen wären somit lediglich die Anschlüsse der Touchscreen Monitore sowie die Anschaffung dieser, da die restlichen Medien aus dem Bestand der Feuerwehr genutzt werden können. Für die Einspielung der Medien steht neben dem bereits im Grundkonzept vorgesehenen W-LAN auch ein stationärer Einspeisepunkt an der Fensterseite zur Verfügung.

 

OG-Jugendraum

Durch die Neuerrichtung des Raumes steht die Innenraumnutzung zurzeit nur konzeptuell fest. Um den Raum für den Unterricht der Jungendfeuerwehr möglichst flexibel zu gestalten, ist nach Grundkonzept bereits eine W-LAN Erschließung vorgesehen. Weitergehend wurden zur Stromversorgung möglicher Endgeräte bereits im Raum verteilte Steckdosen vorgesehen, was eine flexible Arbeitsplatzpositionierung ermöglicht. Die Beleuchtung wurde bereits flächendeckend vorgesehen, was diese Flexibilität noch begünstigt.

 

Im Medienkonzept wird diese Flexibilität weitergehend aufgegriffen; so ist im Bereich des Jugendraumes ein stationärer Arbeitsplatz vorgesehen, welcher mit stationärem Computer auszustatten ist. Weitergehend soll für Schulungszwecke ein mobiler Präsentationswagen vorgesehen werden, welcher mittels Patchkabel an das Datennetzwerk angebunden werden kann und aufgrund der Kabel in Überlänge frei verfahrbar wäre. Durch diese Flexibilität könnte dieser Präsentationswagen ebenso im Bereich des Unterrichtsraumes eingesetzt werden und hier die Touchscreenmonitore ergänzen.

 

OG-Büro

Aufgrund dessen, dass der Bereich des neu zu errichtenden Büros im Bestand nicht vorhanden ist, kann keine klare Festlegung über die genaue Raumaufteilung getroffen werden. Grundlegend ist hier die bestehende Installation nach Grundkonzept beizubehalten und lediglich Schalter / Steckdosen auszutauschen.

 

Nach Medienkonzept ist der Bürobereich im Endausbau mit drei Computerarbeitsplätzen auszustatten. Um die genaue Aufteilung flexibel und erweiterbar zu halten, ist ein Brüstungskanalsystem vorzusehen, wodurch eine Umpositionierung der jeweiligen Computer mit geringem Aufwand möglich ist und eine Erweiterung vereinfacht.

 

EG-Atemschutzwerkstatt

Die bestehende Atemschutzwerkstatt wird nach Grundkonzept lediglich durch Austausch von Schalter und Steckdosen saniert. Nach Anpassung der Architekturplanung und dem hierin beschriebenen Umbau der Räumlichkeiten ist eine medientechnische Aufwertung vorzusehen.

 

Gemäß Medientechnikkonzept ist für den Betrieb der Atemschutzwerkstatt ein Computer zur Dokumentation der Wartungen notwendig. Es ist der Austausch des bestehenden Computers sowie die neue Erschließung der Atemschutzwerkstatt mittels Datenanschlüssen vorgesehen.

 

EG-Funkraum

Nach dem bestehenden Grundkonzept war die elektrotechnische Anlage des Funkraumes aufgrund des geringen Alters beizubehalten. Durch die architektonische Umgestaltung des Raumes sind somit lediglich die Leuchten im Bereich der Funktechnik in Raumrichtung zu drehen. Um einen sicheren Betrieb der Feuerwehr zu ermöglichen wurde bereits eine Statusabfragung der Garagentore in der Ausschreibung berücksichtigt. Im Gespräch vom 31.03.2020 konnte weitergehend aufgenommen werden, dass zur Nutzung des Funkraumes eine elektrische Türöffnung vorzusehen ist, um so im Alarmfall die Tür vom Arbeitsplatz öffnen zu können. Ebenso ist die bestehende Garagentorsteuerung durch den Zufahrbetrieb zu ergänzen; dieser wurde in der seitens der Feuerwehr erstellten Steuerung bereits berücksichtigt, wurde jedoch nicht auf die jeweiligen Tore aufgeschaltet.

 

Weitergehend ist eine Durchsagemöglichkeit vorzusehen, um bei Einsatzpausen die Wiederaufnahme des Einsatzes durch eine Zentraldurchsage aus dem Bereich des Funkraumes zu tätigen, ohne den Funkraum zu verlassen.

 

EG-Umkleide

Im Grundkonzept war aufgrund der Neuerrichtung des Umkleidebereiches eine vollumfängliche elektrotechnische Neuerschließung geplant. Hierrunter fällt eine neue Beleuchtung sowie Stromversorgung mittels Schuko-Steckdosen.

Ebenso wurde eine W-LAN Versorgung vorgesehen.

 

Im Ortstermin konnte abgestimmt werden, dass für den Betrieb der Feuerwehr anzudenken ist, im Bereich der Umkleide zwei Monitore zur Wiedergabe von Einsatzdaten zu montieren.

 

EG-Lager-Fahrzeughalle

Durch die Neuerrichtung des Lagers war nach Grundkonzept Elektro im Bereich Lager sowie Fahrzeughalle eine elektrotechnische Neuinstallation vorgesehen. Neben einer neuen Beleuchtung war hier auch eine neue Stromversorgung ebenso wie ein Datenanschluss vorgesehen.

 

Im Zuge des Ortstermins konnte festgelegt werden, dass medientechnisch ein PC für die Dokumentation von Gerätewartungen benötigt wird.

 

UG-Freizeitraum

Im Zuge der Sanierung ist angedacht den Raum grundlegend neu auszustatten. Neben einer neuen Beleuchtung sind hier auch die Steckdosen zu ertüchtigen.

 

Durch den Ortstermin konnte festgelegt werden, dass der Raum nicht nur für Freizeitaktivitäten, sondern ebenso für Besprechungen sowie Schulungen genutzt wird. Hierzu ist ein Beamer vorzusehen, um im Raum auch die entsprechenden Nebennutzungen zu ermöglichen.

 

UG-Atemschutzstecke

Nach bestehendem Grundkonzept war in dem Bereich der Atemschutzstrecke grundlegend kein Eingriff in die elektrotechnische Anlage vorgesehen.

 

Beim Ortstermin konnte festgelegt werden, dass zur Auswertung der Trainingseinheiten ein Computer benötigt wird. Um bei Übungsläufen gegebenenfalls eine Verletzung zu melden, ist hier ebenso ein Telefon vorgesehen.

 

 

 

Die Gesamtsumme der geplanten Medientechnik beträgt brutto 38.168 €, wobei von diesem Betrag rund 8.765 € auf zusätzliche Elektroinstallation und 29.403 € auf die Medientechnik einschließlich Installationskosten entfallen.